January 11th, 2012
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October 20th, 2011
These FAQs are designed to provide a better understanding of Creative Commons, our licenses and our other legal and technical tools. They provide basic information, sometimes about fairly complex topics. These FAQs will often link to more detailed information. Please note that several of our tools have their own in-depth FAQs, including our CC0 Public Domain Dedication and Public Domain Mark. If you have any questions about CC that are not covered here or elsewhere on our website, please email info@creativecommons.org.
http://wiki.creativecommons.org/FAQ
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September 25th, 2011
Read here: http://creativecommons.org/weblog/entry/29133
Europeana is rolling out CC zero for its metadata, switch is on first of July 2012:http://www.version1.europeana.eu/web/europeana-project/newagreement
More good news:
Creative Commons Attribution-ShareAlike license enforced in Germany
http://creativecommons.org/weblog/entry/28644
Wouldn’t it be time to create a universal “unported” CC version 4 Licence?
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September 5th, 2011
via creativecommons.de:
Die großen der Musikindustrie geben eine Sondervorstellung in brilliantem Lobbyismus, spannen die Studiomusiker vor ihren Karren und lassen die übrige Wirtschaft und die Bürger der EU die Rechnung zahlen. Jahrzehnte länger geschützt bleiben soll ein noch immer lukrativer Bruchteil der Aufnahmen populärer Musik aus den 1960er Jahren. In Kauf nehmen soll die europäische Kulturlandschaft dafür als Kollateralschaden ein noch maßloser werdendes, rückwirkend ausgedehntes Wegsperren des gesamten aufgenommenen Kulturerbes. Für iRights.info und finanziert durch Wikimedia Deutschland e.V. haben wir diese Vorgänge in einem Dossier auf Deutsch und Englisch zusammengefasst (das natürlich unter CC BY 3.0 de steht und voraussichtlich diese Woche auch noch gedruckt vorliegen wird).
Eigentlich galt sie schon als gescheitert, die von der Musikindustrie geforderte, in Großbritannien von der Regierung abgelehnte und dann 2008 über den europäischen Umweg lancierte Verlängerung der Schutzfristen für verwandte Schutzrechte an Tonaufnahmen (zugunsten der Studiomusiker, §§ 73 ff. UrhG und der Tonträgerhersteller, §§ 85 ff. UrhG). Das EU-Parlament hatte seinerzeit zwar den Vorschlag der EU-Kommissionvon 95 Jahren Schutzdauer auf 70 Jahre reduziert, ihm aber dennoch zugestimmt und einige unterstützende Maßnahmen beschlossen, die sicherstellen sollten, dass nicht in erster Linie den Major Labels, sondern wirklich den Musikern etwaige Mehreinnahmen zugute kommen.
Erst im Ministerrat, der ebenfalls hätte zustimmen müssen, setzte sich schließlich 2009 die Vernunft durch und die erforderliche Mehrheit blieb aus. Vorerst, wie sich jetzt zeigt, denn Dänemark und Portugal haben ihre ablehnende Haltung inzwischen aufgegeben. Welche Einflussnahme durch wen da im Hintergrund gewirkt haben mag, darüber kann man nur spekulieren. Jedenfalls erscheint eine Verabschiedung der Verlängerung nun gesichert – und das trotz des Umstands, dass sowohl das EU-Parlament als auch die Kommission inzwischen neu gewählt wurden und die Legitimation daher fraglich ist. Im Schnellverfahren wurde der Punkt auf die Tagesordnung von der COREPER-Sitzung am 7.9. gesetzt, in der die Entscheidung aller Erfahrung nach vorweggenommen werden wird, wenn auch die Minister selbst eigentlich erst am 12.9. tagen werden.
Die Geiseln sind in diesem Spiel die Studiomusiker. Genommen werden diese Geiseln des Diskurses durch die “vier großen” Universal, Sony BMG, Warner Music und EMI. Sie erzählen die herzerwärmende Mär von den Studiomusikern, die “nicht länger die armen Cousins des Musikgeschäfts” sein sollen und für deren “Altersversorgung” endlich längere Schutzfristen hermüssten. Dass sie in Wirklichkeit genau diesen armen Cousins tausendfach über Buy-out-Verträge alle Rechte abgenommen haben (teils sogar ausdrücklich auch für den jetzt eintretenden Fall nachträglicher Verlängerung der Schutzfristen), wird wohlweislich nicht erwähnt. Ebenso unerzählt bleiben Details wie die Refinanzierungsklauseln, die besagen, dass eine Beteiligung an zusätzlichen Einnahmen erst dann in Fragen kommt, wenn die Herstellungskosten der Aufnahme vollständig eingespielt wurden, ein Zustand, der bei rund 80% der Aufnahmen nie erreicht wird. Zusätzliches Geld wird durch die Verlängerung also allenfalls in die Taschen der Major Labels fließen, was die europäischen Bürger nach Schätzungen von Volkswirten über eine Milliarde Euro kosten wird. Ein Investitionsschutzrecht wird leichter Hand verlängert, so als wären wirtschaftliche Monopole die normalste Sache der Welt.
In seltener Einigkeit haben denn auch alle bedeutenden Urheberrechts-Institute, einschließlich dem Max-Planck-Institut für Immaterialgüterrecht und sogar der Deutschen Vereinigung für gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht (GRUR), von der Verlängerung als unterm Strich schädlich abgeraten. Mehrfach wurde nachgewiesen und überprüft, sogar im Auftrag der EU-Kommission selbst, dass keineswegs die Musiker Nutznießer dieser Verlängerung sein werden, sondern fast ausschließlich die vier Majors und eine verschwindend kleine Zahl ohnehin schon sehr erfolgreicher Megastars bzw. deren Erben. Aber offenbar muss man bestimmte Märchen nur oft genug wiederholen und vielleicht das ein oder andere nette Abendessen veranstalten, um über die EU auch solch hochkarätigen Gegenwind mit Geduld und Hartnäckigkeit abzuwettern.
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July 27th, 2011
OutOfCopyright.eu makes Public Domain Calculators available for the entire European Union
Works that have fallen into the public domain after their term of copyright protection has elapsed can be freely used by everybody. In theory that means that these works can be reused by anyone for any purpose which includes commercial exploitation. In theory the public domain status increases access to our shared knowledge and culture and encourages economic activities that do not take place as long as works are protected by copyright. In turn the commercial exploitation of public domain works (for example out of copyright books) has the tendency to increase their accessibility.
Users can use the calculators (and the underlying research published at outofcopyright.eu) to determine the copyright status of works in all these countries. This is the first time that this question has been structurally researched across all European jurisdictions.In practice however determining if a work has passed into the public domain can prove very difficult. This is especially true when attempting to determine the public domain status of content in multiple jurisdictions. As part of thelegal workpackage of the EuropeanaConnect project, led by the national library of Luxembourg, Knowledgeland and the Institute for information Law at the University of Amsterdam have developed public domain calculators to answer the question whether a certain work or other subject matter vested with copyright or neighbouring rights (related rights) has fallen into the public domain. These public domain Calculators have been developed for 30 countries (the European Union plus Switzerland, Iceland & Norway) and are available at www.outofcopyright.eu
The results of this research of national copyright laws shows a complex semi-harmonized field of legislation across Europe that makes it unnecessarily difficult to unlock the cultural, social and economic potential of works in the public domain. Identification of works as being in the public domain needs be made easier and less resource consuming by simplifying and harmonizing rules of copyright duration and territoriality.
Outofcopyright continues to adjust and refine its calculators. It is also researching how to make calculation possible using large datasets like bibliographica, DBPedia and the Europeana datasets on cultural objects in Europe.
We encourage everyone interested in the public domain to try the calculators, comment on them and re-use the published research. All research and other material on Outofcopyright is available under the terms of a Creative Commons Attribution-ShareAlike license and the software powering the calculators can be reused under the terms of the EUPL license
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